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Letzte Änderung:
12.07.2017, 21:49

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Rasseporträt

The Morgan Horse

Rassestandard

Ein kleiner gerader bis konkaver Kopf mit großen Augen und kleinen Ohren, kräftiger hoch aufgesetzter Hals, der in breite schräge Schultern übergeht, außerdem ein kräftiger kurzer Rücken, breite leicht abfallende Kruppe sowie ein trockenes Fundament mit stabilen Gelenken und sehr guten Hufen bilden den Rassestandard des Morgans.

Allgemeine Charakteristik

  • edel und lebhaft
  • gut proportioniert
  • üppiges volles Langhaar
  • gutmütiger Charakter
  • robust zu halten

Besondere Merkmale

  • anpassungsfähig
  • aufmerksam
  • energisch, lebhaft
  • handlich
  • ausdauernd, viel Präsenz 

Herkunft

Hauptzuchtgebiet ist die Ostküste der USA, daneben ist die Rasse in allen US-Staaten, Kanada sowie Europa verbreitet.

Geschichte

Der Ursprung des Morgan Horse findet sich im Jahre 1789 im amerikanischen Bundesstaat Vermont. Hier kommt der Hengst "Figure", später nach seinem Besitzer Justin Morgan genannt zur Welt und wird zum Begründer der Rasse. Mit seinem geringen Stockmaß von ca. 140 cm, klein und kompakt wurde er von den damaligen Pferdekennern und Bauern nur belächelt, denn was sollte der "Kleine" denn schon können: Holzrücken, Pferderennen gewinnen? Trotz aller Skepsis war es genau das, was Figure konnte: er zog Baumstämme, die Kaltblüter nicht bewegen konnten und gewann gegen das erfolgreichste Rennpferd von Vermont, ein englisches Vollblut. Damit erregte er viel Aufsehen und viele Züchter ließen ihre Stuten von Justin Morgan's Hengst decken. Egal welcher Rasse, welchen Typs die Stute war, Figure vererbte stets ein Abbild seiner selbst: ein kräftiger, kompakter Typ - dabei wunderschön und ausdrucksstark. Auch vom Exterieur standen die Pferde ihrem Vater in nichts nach: temperamentvoll, menschenbezogen und wahnsinnig leistungsbereit. Das Morgan Horse wurde zum Veredler und Ursprung vieler amerikanischer Pferderassen. Sie sind sehr vielseitig und werden deshalb in nahezu allen Sparten der Reiterei eingesetzt: ob klassisch englisch, im Geschirr, unter dem Westernsattel, beim Distanz- und Wanderreiten oder einfach als Freizeitpartner mit dem man durch dick und dünn gehen kann - Morgans do it all! Auf dem nordamerikanischen Kontinent werden sie auch gerne als Gangpferde in den entsprechenden Klassen geshowt. Last but not least glänzen die robusten "Amis" durch ihre einzigartige Ausstrahlung.
Soviel zur Geschichte der Morgans, aber warum züchten wir nun ausgerechnet diese Rasse? Ganz einfach: es sind einzigartige Pferde, die niemals aufgeben und für "ihren Menschen" alles geben. Sie bestechen durch Ausdauer, Fleiß und den Willen, jeden Weg zu meistern. Immer nach dem Motto: geht nicht gibt's nicht!